Das Museum

Über das Museum

Das Museum des mittleren Otavagebietes in Strakonice ist eine Beitragsorganisation des Südböhmischen Kreises. Es ist im Areal der Strakonitzer Burg untergebracht, die von dem Geschlecht Bayer (Bavor) auf dem Zusammenfluss der Flüsse Otava und Volyňka im ersten Viertel des 13. Jh. gegründet wurde. Das Burgareal gehört mit seiner Rüstigkeit zu den ältesten und weitläufigsten in Tschechien und im Jahre 1995 wurde es vom Kulturministerium zum Nationalkulturdenkmal erklärt.

Die Museumexpositionen sind im Burgpalast im Südteil der Burg untergebracht. In elf Sälen stellt sich den Besuchern die Regionsgeschichte vom Uralt, über das Mittelalter bis zur zweiten Hälfte des 20. Jh. vor. Außergewöhnlich sind auch die Expositionen der Dudelsäcke und des Dudelsackspielens in Tschechien, die Motorräder und die weiteren Exponate der Firma ČZ oder die Expositionen, die an die Rosenbergen (Rožmberky) und den Malteserorden im Strakonicegebiet erinnern. Weiteres Lockmittel ist auch der Aussichtsturm Rumpál, der Kapitelsaal mit dem Kreuzgang und erhaltene Wandmalereien vom 14.-15. Jh., die neu rekonstruierte schwarze Küche und auch das Nationalkulturdenkmal der mittelalterlichen Wassermühle in Hoslovice mit der funktionierenden Mahleinrichtung und neuen ethnographischen Exposition „Aus dem Leben des bayerischen Unterwaldes“ (Ze života šumavského Podlesí). Das Museum, dieses einzigartig erhaltene technischen Denkmale ist seit 2005 in Betrieb und von April bis Oktober werden dort interessante Kultur- und Gewerbeaktionen mit traditionalem Brotbacken veranstaltet.

Außer ständigen Expositionen und Kulturaktionen veranstaltet das Museum während der Besuchersaison auch eine Reihe von bildenden und fachlichen Ausstellungen. Zu den beliebtesten gehören eindeutig die Oster- und Weihnachtsausstellungen.